Die Deutsche Stiftung Mediation feiert ihren 5. Geburtstag

München, 22. März 2016. Seit fünf Jahren engagieren sich die MediatorenInnen in der Deutschen Stiftung Mediation ehrenamtlich dafür die alternative Konfliktlösungsmethode Mediation bekannter zu machen. Dazu nutzen sie zum Beispiel ihren Webauftritt – http://deutsche-stiftung-mediation.de/ – in den sozialen Medien über Pressearbeiten und einer Wanderausstellung sowie Veranstaltungen und einem Jahrestag der Mediation. Hier stehen professionelle Mediatoren interessierten Besuchern für Fragen rund um die Mediation zur Verfügung und zeigen durch Schaumediationen zu verschiedenen Themenbereichen, wie eine Mediation abläuft.

Seit Gründung der Stiftung sorgt die Deutsche Stiftung Mediation dafür, dass Mediation bekannter wird. Denn sie geht davon aus, dass für unsere Gesellschaft die eigenverantwortliche und selbstbestimmte Klärung von Konflikten wesentlich an Bedeutung gewinnen sollte. Dabei steht im Vordergrund Streitigkeiten frühzeitig in eigener Verantwortung direkt miteinander zu klären und eine für alle Beteiligten angemessene Lösung zu finden. 

Die Deutsche Stiftung Mediation hat sich den Auftrag gegeben, die deutsche Streitkultur zu verbessern indem sie das Mediationsverfahren in Deutschland – als Möglichkeit und Chance der selbstbestimmten Konfliktlösung – in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik etabliert. „Seit fünf Jahren können wir jedes Jahr beobachten, wie die Bekanntheit des Verfahren steigt“, freut sich der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Viktor Müller über die Entwicklung der Stiftungsarbeit. „Ich bin der festen Überzeugung, dass Mediation eine ganz große Zukunft hat. Das wird vielleicht noch ein paar Jahre dauern, aber wir werden nicht nachlassen, bis allen Mitbürgern klar ist, welche Vorteile das Verfahren hat und wie sich dadurch auch der Umgang miteinander verbessert.“

Der Stellenwert der Mediation wird derzeit auch durch die Herausforderung, der sich Deutschland durch die Aufnahme der vielen Flüchtlinge stellen muss, gestärkt. Behörden und insbesondere die vielen ehrenamtlichen Helfer werden bei ihrer Arbeit natürlich auch mit anderen Kulturen – also auch anderen „Streitkulturen“ – konfrontiert. Dies wird in Unterkünften, Schulen, Arbeitsstätten und Behörden der Fall sein. Die Stiftung ist überzeugt, dass das Mediationsverfahren, und die Anwendung von Mediationskompetenz hier eine große Hilfe sein können. Ein weiteres vielversprechendes Konzept ist hier auch die Initiative „Grünes Netz der Mediation“. Auch die vom Bundesjustizministerium ausgeschriebene Studie zur Evaluierung des Mediationsgesetzes rückt das Thema in den politischen Blickpunkt. Das alles trägt – ganz im Sinne des Stiftungszweckes – zur Verbreitung und Anerkennung der Mediation bei.

Die Stiftung beteiligt sich über diverse Kanäle an dieser Entwicklung und initiiert darüber hinaus deutschlandweit eigene Informationsveranstaltungen, auf denen sie Mediation als alternative Konfliktlösungsmethode vorstellt. Auch können Interessierte die Wanderausstellung unter dem Motto „Mediation - ein guter Weg zur Einigung", die vor Ort von ehrenamtlich fungierenden Mediatoren betreut wird, von der Stiftung zur Verfügung gestellt bekommen.