Mediationsblog

Mediation von A - Z - "T" wie "Trennung"

Mediation Trennung winwin Lösung

Eine Trennung ist in den meisten Fällen nervenaufreibend, kraftraubend und schmerzhaft. Wenn dann auch noch Kinder im Spiel sind, wird es besonders sensibel. Das Sorge- und Umgangsrecht und der Unterhalt der Kinder, der Gewinnausgleich, die Aufteilung des Haushalts, wer muss wem wieviel Unterhalt zahlen, all das muss geregelt werden.

Mediation von A - Z - "ST" wie "Streitkultur"

Mediation; streit; streitkultur: Zoff

Lebst Du schon oder streitest Du noch?

"Konflikte werden häufig als etwas Negatives empfunden. In jedem Konflikt steckt jedoch die Chance zur Veränderung und persönlichen Weiterentwicklung. Der Fokus liegt weniger auf dem Konflikt selbst, sondern WIE er ausgetragen wird. Von Streitkultur wird dann gesprochen, wenn die Streitenden es mit Hilfe eines Mediators dauerhaft schaffen, einen wertschätzenden, kooperativen und konstruktiven Umgang miteinander zu finden.“

 

Mediation von A - Z - "Sch" wie "Schlichtungsverfahren"

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Bei einer Schlichtung bzw. in einem Gütetermin gibt ein Dritter – der Schlichter bzw. der Gütestellenvorsitzende – Lösungswege vor. Er ist häufig sogar befugt, den Fall zu entscheiden. Mit eigenverantwortlicher Konfliktbearbeitung hat das gar nichts zu tun. Oft wird, selbst in hochwertigen Presseerzeugnissen behauptet, Mediation und Schlichtung seien faktisch dasselbe (vgl. die Berichterstattung über „Stuttgart 21“).

Mediation von A - Z - "S" wie "Spiegeln"

Spiegeln ist eine Kommunikationstechnik, die in der Mediation häufig eingesetzt wird. Hierbei greift der Mediator sowohl das Gesagte (z.B. "Sie meinen also, dass...") als auch mögliche Gefühle und Bedürfnisse (z.B. "Es hat Sie also geärgert, dass Ihr Freund sich verspätet hat, weil Ihnen Pünktlichkeit wichtig ist?") der Medianden auf.

Mediation von A-Z - "R" wie "Resilienz"

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Resilienz bezeichnet die innere Stärke eines Menschen, Konflikte, Misserfolge und Lebenskrisen zu meistern. Menschen mit einer hohen Resilienz fällt es deutlich leichter, um Hilfe zu bitten und den Fokus auf die Lösung von Problemen zu lenken. Zwei wesentliche Schlüsselfaktoren, die diese innere Stärke fördern, sind Selbstwirksamkeit und Verantwortung. Bei einer Konfliktlösung mithilfe von Mediation werden diese beiden Schlüssel ebenfalls gestärkt.

Mediation von A - Z - Heute "Q" wie "Querelen"

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Querelen sind Auseinandersetzungen aus meist geringfügigem Anlass. Sie entstehen häufig in Organisationen (Parteiquerelen, Vereinsquerelen…) und führen zu einer Verschlechterung des Arbeitsklimas. Der Inhalt steht in keinem Verhältnis zum Verhalten der Beteiligten, die meist als rechthaberisch oder unbelehrbar erscheinen. Unbeirrbar scheinen sie die eigene Meinung zu verfolgen.

Mediation von A - Z - Heute "P" wie "Perspektivwechsel"

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Es gibt eine indianische Redensart: “Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist“. Das bedeutet, dass sich in die Rolle und Position des Anderen hineinversetzt und versucht wird, die Welt aus dessen Sicht zu sehen, sich in seine Perspektive einzufühlen. Damit ist ein besseres Verständnis für das Gegenüber möglich. 

Mediation von A - Z - Heute "O" wie "Olfaktorisch"

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Oftmals sagen wir über Menschen, die wir nicht so gut leiden können: wir können sie nicht riechen. Das stimmt nicht nur im übertragenen Sinn. Auch der Geruch des Gegenübers kann zu Antipathie führen. Gerade Kinder sind da häufig ehrlicher als manch einer das vielleicht ertragen kann. "Der/Die stinkt!" wird immer wieder als Begründung dafür genannt, warum einzelne Kinder ausgegrenzt und unter Umständen sogar regelrecht gemobbt werden.

Mediation von A bis Z - Heute "N" wie "Neutralität"

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Neutralität ist einer der Grundsätze der Mediation. Für den Mediator bedeutet das, beide Konfliktparteien gleich (wertschätzend) zu behandeln und nicht über sie zu urteilen. Um diese Grundhaltung über den gesamten Mediationsprozess hinweg zu wahren, ist es wichtig, dass der Mediator seine Einstellung immer wieder achtsam reflektiert. Als Synonym zur Neutralität wird oft der Begriff der "Allparteilichkeit" verwendet.

Mediation von A bis Z - Heute "M" wie "Metapher"

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Eine Metapher ist eine meist verbale Darstellung, bei der ein Wort nicht in seiner wörtlichen, sondern in einer übertragenen Bedeutung gebraucht wird. Zwischen der wörtlich bezeichneten Sache und der übertragen gemeinten besteht dabei eine Beziehung der Ähnlichkeit, z.B. „den Nagel auf den Kopf treffen“ heißt, einen Sachverhalt unter genau demjenigen Gesichtspunkt ansprechen, auf den es ankommt.